Veermaster Fondskommentar 02–2018

Über­ge­ord­ne­tes Umfeld: 

  • Die US-Noten­bank FED hat einen neu­en Prä­si­den­ten, Jero­me Powell. Grund­sätz­lich wird von ihm eine Fort­füh­rung der Poli­tik sei­ner Vor­gän­ge­rin Janet Yel­len erwar­tet. Aber sei­ne ers­ten Äuße­run­gen sowie die Angst vor einer anzie­hen­den Infla­ti­ons­ra­te haben die Märk­te im Febru­ar auf­ge­schreckt und die Bör­sen welt­weit kor­ri­gie­ren las­sen. Schließ­lich könn­te eine stei­gen­de Infla­ti­ons­ra­te die FED dazu zwin­gen die Zin­sen schnel­ler zu erhö­hen als geplant und das wäre schlecht für die Akti­en­märk­te, denn: stei­gen­de Zin­sen füh­ren zu sin­ken­den Gewin­nen bzw. stei­gen­den Ver­lus­ten. Das Zins­ni­veau ist zwar his­to­risch gese­hen immer noch nicht hoch – trifft dafür aber auf ein deut­lich erhöh­tes Schul­den­ni­veau.
  • Nur“ eine Kor­rek­tur im nor­ma­len Rah­men (bis 15%) oder der Beginn einer grö­ße­ren Kor­rek­tur von deut­lich über 15%? Die­se Fra­ge wird man wie immer nur im Nach­hin­ein beant­wor­ten kön­nen. Für die „nor­ma­le“ Kor­rek­tur spricht die Wahr­schein­lich­keit, weil es Kor­rek­tu­ren in die­ser Grö­ßen­ord­nung sta­tis­tisch gese­hen mind. ein­mal im Jahr gibt. Die Chan­cen für einen deut­li­che­ren Rück­gang ste­hen aber aktu­ell auch ganz gut. Stei­gen­de Zin­sen in der größ­ten Volks­wirt­schaft der Welt tref­fen auf eine heiß lau­fen­de Wirt­schaft und auf hohe Bewer­tun­gen in fast allen Asset­klas­sen. Letzt­end­lich soll­te es egal sein was pas­siert – mit der rich­ti­gen Stra­te­gie und Tak­tik braucht man sich über kei­nes der vor­ge­nann­ten Sze­na­ri­en Sor­gen zu machen.

Der Veer­mas­ter Fle­xi­ble Navi­ga­ti­on Fund UI:

  • Unse­re Akti­en- und Anlei­he­quo­ten sind rela­tiv nied­rig, da wir uns schon seit gerau­mer Zeit sowohl im Akti­en- als auch im Anlei­he­be­reich in einer Über­trei­bungs­pha­se befin­den. Hier inves­tie­ren wir zur­zeit nur sehr selek­tiv in Ein­zel­ti­tel, Invest­ment­fonds oder auch Dis­count-Zer­ti­fi­ka­te. Dies hat uns im Febru­ar gehol­fen, so dass wir im Ver­gleich weni­ger unter der aktu­el­len Kor­rek­tur lei­den als ande­re. Wir haben die fal­len­den Kur­se für klei­ne­re (Nach-)Käufe von Ein­zel­ti­teln im Akti­en­be­reich genutzt.
  • Auf­grund der seit der Finanz­kri­se über­ge­ord­ne­ten fra­gi­len Ver­fas­sung der glo­ba­len Wirt­schaft sehen wir grund­sätz­lich Poten­ti­al bei Edel­me­tal­len und haben daher in Gold, Sil­ber und Pla­tin inves­tiert. Anfang Febru­ar haben wir unse­re Gold­quo­te um 2% erhöht.
  • Als sehr inter­es­sant erach­ten wir auch ver­schie­dens­te Fremd­wäh­run­gen. Neben dem USD sind wir auch direkt oder indi­rekt in den Fremd­wäh­run­gen GBP, CHF, NOK, SEK, TRY und BRL inves­tiert. Hier sehen wir zum einen Ren­di­te­chan­cen und zum ande­ren aber auch sta­bi­li­sie­ren­de Effek­te.
  • Wir sehen den Fonds gut gewapp­net für das aktu­el­le Markt­um­feld. Fal­len­de Prei­se wer­den wir für Käu­fe nut­zen, um so gestärkt aus der Kor­rek­tur her­aus­zu­kom­men.

 

RECHTLICHE HINWEISE:
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